Mondscheintomate Podcast Folge 13: „Ihr könnt nichma saufen…“ – Ein Podcast über die höchste Form des Alkoholgenusses

Diese Folge unseres Podcasts ist gleichermaßen ein weiteres Treffen unserer Selbsthilfegruppe, ein Produkt nur für den Fame und eine Verkostung echten irischen Whiskeys. Was der gute alte Song von Mike Krüger mit der ganzen Sache zu tun hat, ob wir wissen, wie Irish Coffee funktioniert, ob Pinguine Knie haben, wie wir einen Gartenzaun abreißen würden, wie ein gutes Trinkglas mit der eigenen Anatomie zusammenpassen und schließlich auch unter anstoßsoundtechnischen Gesichtspunkten betrachtet werden sollte, wer die Mundharmonika erfunden hat, wie man eine Eisskulptur herstellt und ob wir das auch mal machen können, hört Ihr am besten selbst – außerdem erfahrt Ihr natürlich, wem von uns der Whiskey wie geschmeckt hat und warum der Telefonjoker ganz zu Recht der Ansicht war: „Ihr könnt nichma saufen…“

Mondscheintomate Podcast Folge 12: Von aufgeregten Pferden, Fondue und einem Walzer auf der Straße – ein Silvesterpodcast

In unserer Silvesterfolge, die wieder einmal eine Auskläff-Folge ist, geht es um den Schellenkranz unter der Dusche, um die reichhaltige Getränke-Auswahl zu den Feiertagen, um Spam-Anrufe, um die Entstehung des Halloween-Kostüms fürs Pony, um Traditionen zum neuen Jahr und um die guten Vorsätze, dessen Beginn zu verschlafen und den Podcast zukünftig weniger zu einem Schnaps-Podcast zu machen.

Insgesamt wird aber auch bei uns das neue Jahr beginnen, wie das alte endet – in diesem Sinne: Kommt gut im neuen Jahr an und Prost!

Die Sache mit den Klößen: Ein Weihnachts-Blogpost

Nein, an dieser Stelle folgt nun kein Gedicht von Erich Kästner… ich muss bloß mal eine Sache loswerden und die hat mit Klößen zu tun.

Ungefähr einmal im Jahr esse ich Kartoffelklöße… von den familiären Weihnachtstraditionen ist hier sonst nicht viel übrig geblieben, aber Rotkohl mit Klößen muss sein. Üblicherweise kaufe ich dafür Kochbeutel-Klöße… auch, wenn ich das (falls ich es mal außerhalb der Weihnachtszeit mache) sonst auch anders kann und die Dinger sogar schon selbstgemacht habe – Kochbeutel-Klöße gehören zu Weihnachten wie Berliner zu Silvester und Katastrophen zum Geburtstag, das ist quasi untrennbar – und so zog ich auch in diesem Jahr los und kaufte Klöße.

Doch dieses Jahr sollte alles anders sein als sonst: Was bitte hat sich innerhalb der letzten 12 Monate im Kloß-Business getan, dass die Kochbeutel jetzt aus Plastik sind? Mal unabhängig davon, dass das umwelttechnisch totaler Wahnsinn ist und es jetzt Strohhalme, Wattestäbchen und alles Mögliche ohne Plastik gibt, während die Kloßindustrie anscheinend auf alles sch… und ihr Kloßpulver jetzt in Folie einschweißt – das ist auch im Handling totaler Mist.

Die Folien-Dinger haben nämlich natürlich Löcher… in erster Linie sollen die wohl bewirken, dass im Rahmen des Kloßzubereitungsprozesses Wasser reinkommt… das weiß aber das Kloßpulver nicht und kommt durch dieselben Löcher raus. Ist man dann ähnlich unvorbereitet auf diese Neuerung im Kloß-Zirkus wie ich, kippt man die kleinen Kloßbeutel aus dem großen Kloßbeutel wie es sich seit Äonen bewährt hat einfach ins Wasser… dazu einen Haufen loses Zeug, so dass man im Grunde erstmal Kartoffelsuppe mit Kartoffelklößen drin hat. Das allein hat mich schon hart genervt – die fertigen Klöße dann aus den Kochbeuteln… äähhh, Koch… -Folien zu friemeln, ist dann allerdings eine Arbeit für einen, der Vater und Mutter erschlagen hat, so sehr kleben die Dinger da drin.

Nee – Fortschritt hin, Innovationen her… nächstes Jahr mache ich vorher’n Kloßtest, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

In diesem Sinne: Schöne Weihnachten an alle Leserinnen und Leser, Podcasthörerinnen und -hörer, Followerinnen und Follower und Freundinnen und Freunde von Mondscheintomate! Feiert im Kreise lieber Menschen, achtet auf Euch, geht nirgends hin, nur, „weil es sich gehört“, wenn Ihr keinen Bock habt – und lasst Euch nicht von kleinen Katastrophen triggern… weder in der Küche, noch sonstwo.

Mondscheintomate Podcast Folge 11: Von Glühwein und Winterverwirrung – ein Weihnachtspodcast

In Folge 11 saufen wir nicht zum Vergnügen, sondern klären, wie es passieren könnte, morgens auf dem Weg zur Arbeit falsch abzubiegen und versehentlich am Strand zu landen. Außerdem versuchen wir herauszufinden, was der Hund über unseren geistigen Zustand denkt, thematisieren podcastkompatible Verhaltensweisen und Fotoshootings im Baumarkt, führen eine Notsprengung an der Pralinenschachtel durch, erfinden den 24-Stunden-Adventskalender, bauen Schiffe aus Alufolie und klären, wie das mit dem Strohkauf ging und was Musik so kann. Die Geräuschkulisse ist absolut weihnachtlich, außerdem brennt eine Kerze ohne den Rest vom Kranz. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten an alle Hörerinnen und Hörer!

Die Bushaltestelle

Wo trifft man sich im Dorf eigentlich? In meinem fortgeschrittenen Alter ist es eine Kneipe, ein Einkaufsmarkt oder der Gartenzaun. Die Jugendlichen haben vielleicht einen Jugendclub, das Gartenhäuschen in einer Familie oder eben die Bushaltestelle.

Hier wird die Bushaltestelle einfach „Bussi“ genannt. Sie liegt zentral im Dorf. Lange bestand sie aus einem Häuschen aus Beton. Da drunter war es trocken und hat gestunken. Außerdem waren die Wände bemalt. Das entsprach wohl nicht den Schönheitsidealen der Erwachsenen. Und so wurde mit viel Geld das Häuschen abgerissen und durch einen luftigen Glasbau ersetzt. Ich persönlich finde es schade. Aber dem Treffpunkt hat es nicht geschadet. Jetzt sitzt die nächste Generation dort auf der Bank.

Sind die Treffpunkte in der Stadt eigentlich anders? In dem Dorf meiner Jugend gab es kein Bushäuschen. Statt dessen haben wir uns auf dem Zaun an der Kirche getroffen, nachdem wir aus allen anderen Örtlichkeiten raus geflogen sind. Der Jugendraum wurde irgendwann umgewidmet. Den Inhabern des Gartenhäuschens waren zwanzig Jugendliche irgendwann zuviel. Und auf dem Dachboden der Garage einer wundervollen alten Tante haben wir für den Heizlüfter im Winter zuviel Strom verbraucht. Auch wenn es sich so anfühlte, aber der Verlust unserer Treffpunkte war nicht wirklich verantwortlich für die Auflösung unserer Clique.

Bei uns gibt es fußläufig erreichbar keine Kneipe mehr. Da muss man schon 5km fahren, bis man zum Stammtisch kommt. Das ist sehr bedauerlich, denn der Stammtisch ist eigentlich die Selbsthilfegruppe auf dem Dorf. Er ist immer noch eher männlich geprägt. Die Frauen haben sich früher in der Kirche getroffen. Aber dies Geschlechter-Trennungen weichen sich auf.

Mondscheintomate Podcast Folge 10: Von der Eichung der Sanduhr, Prioritäten und der Frage, ob er knallt: Ein Entdeckerpodcast

In unserer Jubiläumsfolge holpert es schon bei der Begrüßung und auch sonst gibt es wie immer Innovationen: Eine Sanduhr und Kindersekt zur 100% familienfreundlichen Feier unserer 10. Folge sind nur zwei unserer neuesten Entdeckungen. Folge 10 des Mondscheintomate-Entdecker-, Erfinder- und Akademikerpodcasts (natürlich auch für alle *innen, aber diesbezüglich hat Tinki schon in der Begrüßung alles gegeben) widmet sich einem Feuerwerk des Enthusiasmus, einem Kuchen im Gefrierschrank, dem Freihafen, den Schwarzwäldern, die gar nicht aus dem Schwarzwald kommen, der Glühweintrennung und Tinki, die sich im Auto setzt, anstatt zu stehen – außer auf der Bremse und das sogar in Hamburg… ob mit Navi, Handy oder Karte. Viel Spaß also mit unserer Folge 10 – einer echten Stadt-Land-Folge!

Das Ding mit der Musik und der Pandemie: Ein Appell, unsere Kunst- und Kulturschaffenden zu unterstützen

Eine ungewohnt ernste Überschrift mit einem ungewohnt ernsten nachfolgenden Text, ja… aber erstens ist Winter, zweitens gibt es pandemiebedingt fürchte ich demnächst eh wenig zu lachen und drittens möchte ich an dieser Stelle mal ein Anliegen mit Euch teilen, das mir sehr am Herzen liegt.

Dass in mir zumindest zum Teil ein Künstlerherz schlägt, ist hier im Blog schon angeklungen und wurde wohl auch im Podcast bereits deutlich… dass ich darüber erst jetzt einen eigenen Artikel schreibe, wundert mich im Nachhinein allerdings selbst.
Corona hat nun vieles verändert – die Idee, nochmal vor einer großen oder gar auf einer kleineren Bühne zu stehen, ist für mich in sehr weite Ferne gerückt, der Kontakt mit Menschen findet in den meisten Fällen online statt… außerdem war der Sommer kalt und lud nicht dazu ein, sich auch nur mal mit einem Instrument irgendwo hinzusetzen und Musik zu machen und selbst die Malerei an Tinkis „Bienen-Wohnung“ habe ich irgendwann zumindest vorerst aufgegeben.
Um so wichtiger geworden ist in meinen Augen social media: Neben der Funktion als universelles Kontakt- und Kommunikationstool kann es aus meiner Sicht tatsächlich ein ganz passabler Ersatz sein, einfach online spannende Künstler*innen zu entdecken, wenn man bis vor Kurzem inspirierende neue Musik durch Freunde oder auf Veranstaltungen kennenzulernen pflegte.

Ich bin ehrlich: Wenn ich das Radio anschalte, schalte ich es in der Regel sofort wieder aus, so sehr nervt mich die übliche „Kommerz-Mucke“ dort an. Ja, ein Livekonzert mit aufwändiger Show von einer großen Band etc. kann ein tolles Erlebnis sein… aber wenn man nicht Stunden vorher vor der Location steht (was ich üblicherweise tue, um dann auch wirklich direkt vor der Bühne zu stehen), sieht man das, was auf der Bühne passiert, üblicherweise auf großen Leinwänden (was ich in kleiner auch einfach zu Hause am Bildschirm könnte), während man vor der Bühne in großen Locations fast zu Tode gedrängelt wird… nicht nur einmal habe ich mich von der Security nach kurzer Zeit aus der Menge ziehen lassen, um dann doch an irgendeinem schlechten Platz zu stehen und mich zu ärgern.

Aber habt Ihr dagegen mal ein Konzert von einer kleineren Band in einer kleineren Location erlebt? Habt Ihr schon mal vor einer Bühne durchgehend während einer kompletten Veranstaltung Party gemacht, weil der Platz dafür da war? Und seid Ihr nach einem Konzert mal mit der Band, der Ihr im Publikum aufgefallen seid, noch bis zum Sonnenaufgang durch die Kneipen gezogen? Ich habe das alles schon getan, erlebt und geliebt, aber während einer globalen Pandemie ist mit alldem so ziemlich Essig.

Zusätzlich haben es gerade die kleineren Kunst- und Kulturschaffenden, die bei aller Liebe zu dem, was sie tun, auch ihre Existenz davon bestreiten und demzufolge ihr Einkommen haben müssen, aktuell in mehrfacher Hinsicht schwer: Die Einschränkungen durch Corona bedeuten für viele Künstler*innen nicht nur, nicht in gewohnter Art und Weise ihrer Arbeit und ihrem Leben nachgehen zu können, sondern auch, dass am Monatsende oft nicht in der Kasse ist, was ohne Pandemie vermutlich hätte drin sein können.

In diesem Sinne: Nutzt doch einfach die Corona-Zeit, um Euch nach neuer Musik umzuschauen! Das Internet ist voll von Künstler*innen, die für das, was sie tun und können, eigentlich viel zu unbekannt sind. Teilt deren Arbeit mit Freunden, kauft Euch ein Album oder schaut doch mal, ob kleine Bands, Musiker*innen und Künstler*innen, die Euch gefallen, vielleicht einen Shop mit ihrem Merch haben und Euch etwas davon gefällt?

Ich mag an dieser Stelle mal mit gutem Beispiel vorangehen und Euch Eddy Edge vorstellen: Wer sich Singer- und Songwriter-Mucke mit deutlichen Punk-Pop-Einflüssen oder auch Pop-Punk, in dem unter anderem wunderschöne Lovesongs „versteckt“ sind, auf der Akustikgitarre vorstellen (oder eben auch noch gar nicht vorstellen) kann und wer Textzeilen mag, die zum Teil ebensogut einem Gedichtband und zum anderen Teil mit Farbdosen besprühten Häuserfassaden entstammen könnten, wird die Mucke mögen, die aktuell auf seinem YouTube-Kanal zu finden ist. Mit anderen Bands und Projekten ist Eddy Edge allerdings musikalisch auch in anderen Gefilden unterwegs und tauscht die Akustikgitarre gegen die E-Gitarre oder setzt sich hinters Drumset. Auch seine neue EP mit sechs Songs ist in Arbeit – in diesem Sinne: Checkt seinen YouTube-Kanal doch mal aus, lasst Likes, Kommentare und viel Liebe da, teilt seine Mucke mit anderen Leuten (und seid auch hier nett in den Kommentaren – es besteht eine nicht ganz geringe Wahrscheinlichkeit, dass besagter Musiker mitliest) – und dann schaut doch auch mal, ob es nicht noch weitere Künstler*innen gibt, die Euren Support verdient hätten, damit auch die Musik-, Kunst- und Kulturszene es heil durch die Pandemie schafft.

Mondscheintomate Podcast Folge 9: Von Jeans, Hoodies und den Plänen für das Mondscheintomate-Merch – ein Mode-Podcast

In dieser Folge beschäftigen wir uns mit pinken Tomaten, kandierten Kartoffeln und Tinkis Kartoffel-Planwirtschaft ganz allgemein (inklusive dem Bamberger Hörnchen) sowie mit Design und Mode – auch auf dem Dorf heiße Themen, erstrecht, wenn es darum geht, wo wir unser Logo überall präsentieren könnten und ob man ein Logo aus Copyright-Gründen nicht lieber verpixeln oder mit einem Wasserzeichen versehen sollte.
Auch sonst üben wir uns in Geheimniskrämerei: Alles, was nicht bei drei auf dem Baum oder einfach nur nicht jugendfrei ist, wird (bis auf Lifehacks und Kochrezepte) auch in dieser Folge ausgebellt – viel Spaß also mit unserem lustigen Ratespiel für die ganze Familie!

Die Party

Ich bin der festen Überzeugung, dass nur Partys auf dem Dorf, wirklich gute Partys sind. Geht euch das auch so?

Es geht schon mit der Suche nach einer Location los. Nehmen wir den Sportplatz? Also die Wiese hinter dem Kindergarten, wo zwei Tore stehen. Die wird regelmäßig gemäht. Wir können auch hinten im Garten feiern. Wenn man jünger ist, dann trifft man sich an der Kirchenmauer oder in der Bushalthaltestelle. Den Saal kann man auch mieten. Oder man fragt den Nachbarn, ob es in seiner Scheune geht. Auch der See bietet ein schönes Ambiente. Möglichkeiten gibt es reichlich. Der Geldbeutel wird meistens geschont. Die Nachbarn lädt man mit ein oder bietet einen Altenkaffee am Nachmittag an. Je mehr man das ganze Dorf mit einbezieht, desto wahrscheinlicher ist es, dass niemand sich wegen Ruhestörung beklagt.

Bei der weiteren Organisation kommt es darauf an, wie die Erwartungen der Gäste sind. Eine Silberhochzeit feiert man am ehesten im Saal, aber auf der Koppel geht es auch. Die Jugendlichen bevorzugen den See oder den Garten. Für den Altenkaffee eignet sich die die Scheune gut. Genau so unterschiedlich sind dann die Ansprüche an das Essen. Ganz prima klappt es, wenn man eine „Mitbring“-Feier ausruft. Zum Kaffeetrinken wird man sowieso schon von den dörflichen Gästen gefragt, welcher Kuchen mitgebracht werden soll. Oder man wird nicht gefragt, kann sich aber darauf verlassen, dass irgendein Kuchen den Weg zur Feier findet. Bei anderen Feierlichkeiten sollte man den Strom von Grillgut, Salaten oder Nachtisch etwas steuern. Die Reste bleiben nämlich immer beim Gastgeber. Da sitzt man mitunter mehrere Tage auf Nudelsalat, weil so viele Gäste den mitgebracht haben. Und der Ehre halber ist jeder Salat selbstgemacht. Sicherheitshalber sollte man vorher Plastikschachteln mit Deckeln sammeln. In die kommen vor Ende der Feier die Reste und werden gerecht an alle Gäste, die nicht rechtzeitig Nein sagen, verteilt.

Das unangenehmste Problem sind die Dinge, die man wieder los werden will – üblicherweise und hoffentlich auf den Toiletten. Selbst wenn es viel Platz für wenige Party-Gäste gibt, sollte es dafür einen ordentlichen hygienischen Platz geben. Am Ende laufen, wenn Alternativen fehlen, ja doch alle auf das Klo im Haus. Es lohnt sich dafür eine gute Lösung zu finden, denn das Putzen am nächsten Tag, ist einfach kein Spaß. Einfacher ist es hingegen mit den Schlafplätzen, wenn die Gäste unter 40 Jahre sind. Es gibt auch ältere Semester, die das Zelt eine adequate Lösung finden (die sind meistens männlich). Je nachdem, wie sehr einem die Gäste am Herzen liegen, kann man mit ein paar Ersatz-Iso-Matten bis hin zu Luftmatratzen aushelfen. Ansonsten passiert es, dass fünf Leute auf dem Sofa schlafen, weil es auch im August nachts ganz schön kalt draußen ist.

Die meisten Partys sind nur so gut wie die Musik, die läuft. Eine Playlist ist da keine gute Idee. Wenn die Party richtig gut sein soll, dann sucht man einen DJ. Die Musik ist aber auch meistens das größte Problem, im Zusammenleben mit den Nachbarn. Da ist schnell mal die Polizei auf dem Hof, die höflich darauf hinweist, dass es zu laut ist. Es ist daher sehr hilfreich seine Nachbarn auf die Lärmbelästigung rechtzeitig hinzuweisen. Am besten lädt man die ganze Nachbarschaft mit ein. Man kann mit kostenlosem Essen locken, denn davon ist in den meisten Fällen ausreichend da. Kommt die Polizei dennoch, sind Diskussionen sinnlos. Da hilft es nur die Lautstärke runter zu drehen, ein nettes Gespräch mit den Ordnungshütern zu führen und versuchen herauszufinden, wem man denn auf die Füße getreten hat. Entschuldigt man sich am nächsten Tag bei demjenigen, könnte sich das Problem bei der nächsten Feierlichkeit eventuell schon erledigt haben.

Jetzt braucht man nur noch eine hilfreiche Truppe, die beim Aufbauen und Aufräumen hilft. Dann steht der nächsten Party nichts mehr im Weg.

Mondscheintomate Podcast Folge 8: Von Taschentüchern, Schwerpunkten und musikhörenden Tieren – ein Akademiker-Podcast

Auch in Folge 8 versuchen wir wieder mehrfach, unseren Podcast in eine intelligente Richtung zu lenken – wir erzählen also von verlesenen Pferdeschweifen, von plastinierten Pferdebommeln als Briefbeschwerer und von Sportprogrammen auf der Koppel, bellen dabei Unmengen von Begriffen aus und planen schon mal die Jubiläumsfolge – außerdem singt Tinki.