Barkassenbestand

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich mag die deutsche Sprache wirklich gern – manchmal hat sie jedoch, wie ich finde, ihre Eigenheiten. Ob meine heutige Enttäuschung des Tages nun allerdings wirklich in einer sprachlichen Zweideutigkeit oder eher in der Tatsache, dass ich 25 Jahre in und um Hamburg gelebt und gewirkt habe, begründet war – na entscheidet selbst:

Auf der Suche nach dem Einarbeitungszettel für die neuen Kollegen fand ich heute auf der Arbeit zufällig ein gar vielversprechenes Formular: Erfasst werden sollte darauf der Barkassenbestand.

In freudiger Erwartung nautisch-maritimer Abenteuer geriet ich kurzzeitig in Überlegungen, welches Büro denn nun Schiffe vorhalten würde und wie man es wohl einrichten könnte, da mal mitfahren zu dürfen. Mit näherer Betrachtung des Formulars wurde mir jedoch klar, dass man auf dem Schrieb nur angeben konnte, was man für Geld hat.

Bar-Kassenbestand, nicht Barkassen-Bestand.

Enttäuschend.

Warum mondscheintomate.de?

Nachdem ich eines Nachts damit fertig war, meine Tomaten zu säen, stellte ich gemeinsam mit meiner Nachbarin (von der hier hoffentlich auch bald was zu lesen sein wird – Tinki, wo bleibst Du??) fest, dass das nächtliche Säen von Tomaten eigentlich nicht das ungewöhnlichste ist, was hier auf dem Hof läuft.
Mondscheintomaten – wenn man die wenigstens zu Geld machen könnte? Kann man wahrscheinlich wieder nicht und ist wohl auch eine dieser doofen Ideen, die wir hier eigentlich zuhauf haben. Aber man kann sich wenigstens die URL mal sichern und darunter bloggen, denn eigentlich lässt der Titel ja schon darauf schließen, was einen hier erwartet: Ungeschönte (und zum Teil bestimmt ungewöhnliche) Geschichten von Pferden, Fahrzeugen, nachts gesäten Tomaten und dem, was das Leben sonst so bietet… auch bei Mondschein. Herzlich willkommen!